Am 6. März kam das Konsortium in Dortmund beim Fraunhofer IML zusammen und tauschte sich zu den Anforderungen des kollaborativen Liefersystems aus. Ausgangspunkt der Diskussion waren die drei zentralen Zielsetzungen die das neue Liefersystem erfüllen soll:

  1. Flexiblerer Ort – Flexiblere Zeit
  2. Effizientere Reaktion auf Fehlplanungen
  3. Kommunikationsaufwand reduzieren

Im Vorfeld des Treffens wurden bereits unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten (USE-Cases) für die Kolibri-Anwendung entwickelt, die nun weiter ausgearbeitet wurden. Für den Bereich der Nachtlogistik stellte sich vor allem die Kofferaumzustellung als Dienstleistung mit Potenzial für KoLibRi heraus. Für die Taglogistik ist die Nachbelieferung von Technikern mit Ersatzteilen ein sinnvolles Einsatzgebiet. Für diese beiden USE-Cases wurden in einem Workshop die logistischen Anforderungen, Nutzeranforderungen und technischen Anforderungen konkreter definiert.

Das Forschungsprojekt ist stark an den Anforderungen der Praxis orientiert und der Prototyp der Anwendungssoftware wird unter Realbedingungen getestet. Um die Forschungsergebnisse vorzustellen aber auch um weitere Anregungen und Erkenntnisse in die Arbeiten einfließen zu lassen, werden halbjährliche Treffen zum Erfahrungsaustausch veranstaltet. Am 7. März fand der Erfahrungsaustausch erstmalig statt.  Die bisherigen Ziwschnergebnisse und die weiteren Arbeitsschritte wurden hier einem interessiertem Kreis von externen Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft vorgestellt.

Die Übertragbarkeit der Forschungsergebnisse auf andere Logistikbereiche, wie z.B. Stückgut, Kurier-Expressdienste, Apothekenlieferdienste oder auch die  Einbindung von KoLibRi bei Mikro-Depot-Konzepten waren wertvolle Anregungen aus der Diskussionsrunde. Auch die vom Konsortium bereits erkannte Wichtigkeit des Datenschutzes wurde von den Experten nochmals bestätigt.